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Bewegen bringt Segen

Kugelrund ist ungesund. Ein häufiger Grund: Bewegungsmangel.

Regensburg. (utp) Kinder lieben Bewegung. Babys strampeln aus Lust. Mädchen hüpfen vor Freude. Jungs toben und rangeln, um sich zu messen. Kinder rennen, hopsen, balgen, springen, klettern, balancieren, schaukeln, bolzen, werfen. Und das alles nicht, weil sie müssen, sondern aus freiem, natürlichem Antrieb. Für die gesunde geistige und psychische Entwicklung von Kindern besitzt der Bewegungstrieb eine besondere Bedeutung. Durch Bewegung eignet sich der Mensch die Welt an. Doch der Spaß an der Bewegung scheint ins Hintertreffen zu geraten.

Die multi-mediale Vollversorgung, falsche Ernährung und der Mangel an wohnnahen Spiel- und Bewegungsräumen sind die Hauptursachen, warum aus Kindern Bewegungsmuffel und Stubenhocker werden. Aus kleinen Fruchtzwergen werden immer häufiger gewichtige Kalorienriesen. Experten schätzen, dass zwischen 10 bis 18 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig sind. Und es kommt noch dicker. 4 bis 8 Prozent leiden sogar an Adipositas, der schweren, krankhaften Form des Übergewichts. Das bleibt nicht ohne Folgen. Die körperliche und motorische Leistungsfähigkeit nimmt ab, Herz- und Kreislauf werden belastet und das Selbstbe­wusstsein leidet, weil übergewichtige Kinder schnell zum Gespött werden. Die WHO bezeichnet Adipositas als eine der größten Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit des 21. Jahrhunderts. Übergewicht breitet sich vor allem in alarmierender Geschwindigkeit bei Kindern aus.

Es ist also Zeit umzusteuern, denn Kinder brauchen in den ersten elf Lebensjahren ausreichend Bewegung, um sich gesund zu entwickeln. Experten gehen von zwei- bis dreistündigen Belastungseinheiten pro Tag für Kinder aus, damit sich ihre Organe richtig entwickeln können. Ihre Entwicklung ist nämlich nicht nur eine Frage der Gene. Vor allem sind wir Eltern als Vorbilder gefordert. In dem Maße, wie es Eltern gelingt, ihre Verhaltensweisen und Ernährungsgewohnheiten zu verändern, in dem Maße gelingt es, Kinder wieder das grundlegende Bedürfnis nach und die Freude an der Bewegung zu geben.
 
Bewegung ist nicht gleich Spielen und auch nicht immer Sport, aber Spielen ist oft Be­wegung. Gute Spiel- und Freizeitgeräte können deshalb eine sinn- und wertvolle Be­reicherung für die eigenen Körpererfahrungen und die gesunde Entwicklung von Kindern sein. Mal sind es Trendprodukte wie Inliner oder Scooter, die Kinder auf Trab bringen; mal so einfache, aber wunderschöne Dinge wie Gummitwist, Springseile oder Stelzen, die ihnen einen Heidenspaß bereiten. Mehr denn je gilt also: Bewegen bringt Segen.

 
 
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